Begleitlehrer
Das Begleitlehrersystem in der der AHS (1.-3.Klasse)

Da die Zahl der  Schüler mit sprachlichen Defiziten, bzw. Leseschwächen, in der Unterstufe der AHS tatsächlich ansteigend ist, kann als Fördermaßnahme in einer der vier vorgesehen Deutschstunden ein zweiter Lehrer (Begleitlehrer) eingesetzt werden.
Diese Art des „teamteachings“ erlaubt es, in diesen Stunden  unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen (Leseförderung, Förderung der Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache, Freiarbeit etc.)
Einerseits kann dadurch die Eigenständigkeit, das selbständige Arbeiten  der SchülerInnen gefordert und gefördert werden, andererseits ist es mit diesem System möglich, den schwächeren oder langsameren SchülerInnen eine echte Hilfestellung anzubieten.
Die positiven Auswirkungen dieses Projektes scheinen insofern bewiesen, als sich alle teilnehmenden LehrerInnen für eine Weiterführung des Begleitlehrersystems  ausgesprochen haben

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In der 1B (Mag. Sylvia Hackl-Müller, Mag. Brigitte Schmalz) wurde zum Beispiel in diesem Schuljahr der Schwerpunkt „Freiarbeit“gesetzt.

„Schwerpunkt Freiarbeit“ ( vgl. auch materialzentriertes Arbeiten, „didaktischer Garten“ nach Hagstedt.
Freiarbeit im enger gesteckten Raum, Angebote und Zusatzmaterialien werden auf einem „Angebotstisch“ bereitgestellt!)

Was sollte erreicht werde, was hat gut funktioniert?

  • individuelle Lernschritte
  • individuelles Schreib- und Lesetempo (Legastheniker, Schüler mit nicht-deutscher Mutteraprached9
  • bessere Möglichkeiten der Differenzierung (Fordern und Fördern, Zusatzaufgaben für leistungsstarke Schüler und Schülerinnen)
  • Angebote und Zusatzmaterialien auf einem Angebotstisch

 

Die Lehr- und Lerninhalte wurden so gewählt, dass sie den jeweiligen Themenbereichen im Unterricht entsprachen (Grammatik, Rechtschreibung, Texte, Textverständnis. Leseförderung, usw.)

  • Lückentexte
  • Texte gliedern und erfassen
  • Arbeitsblätter zur Klassenlektüre (Uwe Timm: Rennschwein Rudi Rüssel, Max von der Grün: Die Vorstadtkrokodile)
  • Elemente des offenen Lernens etwa zur Erstellung einer Arbeitsmappe zu den Klassentexten

Durch die Unterrichtsmethode „Freiarbeit“ werden beide Lehrer „freigespielt“ um unterstützend und beratend einzugreifen, bzw. um die Arbeitsschritte zu koordinieren!

Mag. Sylvia Hackl-Müller

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