Die 4a beschäftigte sich in den Fächern Fach Geographie & Wirtschaftskunde sowie Englisch mit den Themen Mülltrennung, nachhaltiger Konsum und Umweltschutz aus makro – und mikroökonomischer Perspektive. Dabei wurden verschiedenste Fragen erörtert, z.B.: Wie viel Schaden entsteht einer Volkswirtschaft, wenn auf Mülltrennung verzichtet und Wertstoffe verschwendet werden? Welchen ökonomischen Nutzen haben Recycling und der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen? Welchen Beitrag kann ein einzelner Haushalt leisten und inwiefern profitiert er direkt und indirekt davon? Welche Schritte kann ich persönlich setzen, um ein klein wenig nachhaltiger zu leben?
Dabei wurde von vielen die Erkenntnis gewonnen, dass der sorgsame, verantwortungsbewusste und sparsame Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht nur unserer Umwelt guttut (und damit indirekt auch wieder uns selbst), sondern in vielen Fällen auch unsere Brieftaschen schont, was vor allem in Zeiten einer Rekordinflation ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist.
Abgerundet wurde diese Diskussion mit einem kurzen Lehrausgang zum Schwarzenberg-Platz, wo es seit Ende September eine hochinteressante Kunstinstallation zu bewundern gibt, nämlich den „Wertgiganten“. Dies ist der Name einer sechs Meter hohen Skulptur, die aus dem Elektroschrott gebaut wurde, der in Österreich alle 20 (!) Minuten anfällt und die somit sehr plakativ veranschaulicht, welche Unmengen an Müll jeden einzelnen Tag entsorgt werden müssen.