Die Schüler:innen der 7A des GRG II Zirkusgasse schlüpften in der letzten Woche vor ihren Semesterferien 2022 in eine ganz besondere Rolle: Sie untersuchten und berieten das Haus der Musik in Sachen Nachhaltigkeit.

Die Projektwoche fand in Kooperation mit dem Forschungsprojekt k.i.d.Z.21_aCtiOn2 statt und wurde von Nina Liebhaber und Melanie Frick, zwei Forscherinnen der Universität Innsbruck, begleitet.

Die Auftaktveranstaltung begann an Tag 1 im Haus der Musik, wo die Schüler:innen auf einem Rundgang mit dem Nachhaltigkeitsbeauftragten Herrn Weihermüller die einzelnen Bereiche des Museums genauer unter die Lupe nehmen durften. Auf Basis dieses Rundgangs identifizierten die Jugendlichen Potentiale für nachhaltige Maßnahmen und entwickelten entsprechende Forschungsfragen.

Diese wurden mit verschiedenen Forschungsmethoden, von Recherche über Umfragen, bis hin zu Beobachtungen im Laufe der Woche erforscht. An Tag 2 bekamen die Jugendlichen Input von Maximilian Auer einem Mitarbeiter der Universität für Bodenkultur Wien und ein Experte für CO2 Bilanzen und Emissionsreduzierung. Außerdem nahm sich Caroline Roithner eine Nachhaltigkeitsberaterin von PWC Wien die Zeit, der 7A einen Einblick in ihre Arbeit zu geben.

Mitte der Woche fand das Highlight für die 7A statt: Die Klasse durfte eine Exkursion zur Luftburg – Kolarik im Prater machen, dem größten Bio-Restaurant der Welt. Dort bekamen die Jugendlichen einen praktischen Einblick, wie und wo Unternehmen CO2 einsparen können. Herr Kolarik und Frau Hartl von LET’S GO FOR ZERO standen den Schüler:innen für ihre zahlreichen Fragen zur Verfügung und gaben ihnen außerdem Feedback für ihre Projektideen im Haus der Musik.

Am Donnerstag wurden dann die letzten Recherchen im Haus der Musik fertiggestellt und die Präsentationen der Änderungsvorschläge ausgearbeitet. Am Freitag war es dann so weit: Stolz präsentierte die 7A ihre Ergebnisse den Mitarbeiter:innen des Haus der Musik.

Die detaillierten Projektideen überzeugten mit konkreten Alternativen und beinhalteten sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele. Sie befassten sich mit folgenden Themenbereichen: Schulungen für Mitarbeiter:innen, Stromeinsparpotentiale, besseres Müllrecycling, nachhaltige Shop-Produkte, Cateringkonzepte und Hygieneprodukte, klimafreundliches Marketing sowie Automatenprodukte. Herr Weihermüller bedankte sich im Namen Aller bei der 7A für ihre großartigen Vorschläge und Ausarbeitungen.

Alle Mitwirkenden sind schon gespannt, welche Maßnahmen im Museum umgesetzt werden. Dies wird in einem Nachfolgeprojekttag im Herbst 2023 erhoben werden.

Das beste Schlusswort der Woche fand wohl ein Schüler der 7A: „Wir wissen alle, dass wir etwas tun müssen, wir sollten einfach anfangen“.