Am 26. Februar brach die 7BG gemeinsam mit Prof. Crapouse-Wünsch und Prof. Kendl per Flugzeug auf, um eine Projektwoche in Nizza zu verbringen. Kultur, Kunst, Landeskunde und Spracherwerb standen auf dem Programm.
Am ersten Tag gab es nach pünktlicher Landung, einem beschädigten Koffer und der Ankunft in den Gastfamilien noch einen Rundgang durch das Stadtzentrum bis zum Meer, welches wir von der Promenade des Anglais aus bei strahlendem Sonnenschein betrachteten.
In den nächsten Tagen besuchten wir nach dem Sprachunterricht die Sehenswürdigkeiten der Umgebung, und das schöne Wetter begleitete uns die ganze Woche über.
Mit dem Bus fuhren wir in das mittelalterliche Dörfchen Eze Village, malerisch hoch oben auf einem Felsen gelegen, mit traumhaftem Blick auf das Meer und die Küste. Dort besichtigten wir auch die Parfum-Fabrik Fragonard, wurden über Parfum-Herstellung informiert und konnten unsere Nasen testen – wer schaffte es, die meisten Düfte den entsprechenden Blumen zuzuordnen? Nach der Parfum – „Verkostung“ ging es zu Fuß über den steilen Nietzsche Weg hinab ans Meer, immer begleitet vom herrlichen Ausblick auf die Küste. Einige genossen am Abend auch noch das berühmte Eis bei Fenocchio im Vieux Nice … Veilchen, Lavendel, Rose, Jasmin, Orangenblüte und andere ungewöhnliche Eissorten wurden getestet und für gut befunden.
Am Wochenende ging es auf ins mondäne Monaco … Fürstenpalais, Jachthafen, Casino ebenso wie teure Autos, Wolkenkratzer und Luxusboutiquen prägen diesen kleinen Staat. Am Nachmittag besuchten wir die Fête du Citron in Menton, wo wir die aus Zitrusfrüchten gefertigten Skulpturen besichtigten.
In Nizza selbst machten wir einen geführten Rundgang durch die Altstadt Le Vieux Nice und auf die Colline du Château, ein grüner Hügel mitten im Stadtzentrum, welcher einen atemberaubenden Blick auf die Baie des Anges bietet. In der Confiserie Florian konnten im Anschluss Schokolade, kandierte Blüten und Bonbons verkostet (und auch gekauft) werden.
Mit dem Bus ging es zur Villa Ephrussi de Rothschild. Diese prachtvolle Villa aus den 20er Jahren thront auf einem Felsvorsprung unweit von Nizza, beherbergt wunderschöne Kunstschätze und ist umgeben von einem üppigen mediterranen Garten, der zum Flanieren und Schauen einlädt.
Mit dem Zug erreichten wir die Festivalstadt Cannes, und schließlich besuchten wir auch noch das Monastère de Cimiez, malerisch in den Hügeln von Nizza gelegen und mit herrlicher Aussicht auf die Stadt.
Am letzten Nachmittag unseres Aufenthalts war noch einmal Shopping angesagt, bevor wir uns nach den letzten Unterrichtsstunden am Abreisetag 5. März wieder Richtung Flughafen begaben und Nizza bei herrlichem Flugwetter aus der Luft Au revoir sagten.